
Bevor Sie diesen Text lesen möchte ich anmerken, dass ich
keinerlei Anspruch an hochwissenschaftlich fundierte Äußerungen bezüglich
meiner Ausführungen habe. Vielmehr möchte ich meine Gedanken zu den hier
angesprochenen Themen mit Ihnen teilen, die mich in der letzten Zeit intensiv
beschäftigt haben. Wir leben momentan in einer Gesellschaft, in der immer mehr
Menschen an unterschiedlichen psychischen Störungen erkranken, wobei an dieser
Stelle bereits angemerkt werden muss, dass es natürlich immer auch eine Sache
der jeweiligen Interpretation ist, was nun als psychische „Störung“ gilt. Ich
bevorzuge daher eigentlich den Begriff der Verhaltensauffälligkeit innerhalb
einer Gesellschaft mit festgelegten Normen und Verhaltensmustern.
Die am häufigsten gestellte Diagnose bei normabweichenden Gedanken- und Verhaltensmustern ist zweifelsohne die klassische Depression oder auch die „depressive Episode“. Die meisten denken jetzt vermutlich an einen Menschen, der mit trauriger Miene in einem abgedunkelten Raum in der Ecke kauert und sein Leben nicht auf die Reihe bekommt. Die Stigmatisierung von psychisch labilen Menschen ist auch nach wie vor noch tief in unserer Gesellschaft verankert und hemmt sicherlich die Betroffenen, sich öffentlich mitzuteilen und um Hilfe zu bitten. Das ist ein großes Problem, denn eine Depression kann auf lange Sicht zu weiterführenden, zunehmend einschränkenden psychischen Erkrankungen führen. Das erkennt man vor allem an den sich überschneidenden Symptomen weiterer klassifizierter Störungen, welche ich im Laufe des Textes ebenfalls ansprechen werde. Zunächst wäre einmal die Frage zu klären, wie es zu einer depressiven Episode kommen kann und es sei unmittelbar erwähnt, dass es keine klare Antwort darauf gibt. Der Ausbruch einer Depression kann jedoch zum einen neurobiologisch determiniert, also praktisch genetisch bedingt sein. Meiner Meinung nach hat es aber vielmehr mit Kognitionen, genauer mit der erlernten Fehlanpassung an chronischen Stress zu tun. Wird auf diesen, von der beschleunigten Gesellschaft geförderten Leistungsdruck nicht adäquat reagiert und treten diese Situationen häufiger mit dem gleichen Ergebnis auf, kann es zu einer Depression heranwachsen, welche gleichzeitig in einen fatalen Teufelkreis führen kann. In den Betroffenen macht sich ein Gefühl von starker Niedergeschlagenheit, innerer Leere und Antriebslosigkeit breit, „denn was macht es schließlich für einen Sinn sich jetzt noch Mühe zu geben?“. Gleichzeitig erfahren viele Menschen mit dieser Störung eine innere Unruhe, auch lautlose Panik genannt, sind schnell gereizt und schlecht gelaunt, da sie aus eigener Kraft oft nicht mehr aus diesem Teufelskreis entkommen können. Von Außenstehenden wird dieses Verhalten oft als nonkonform und störend empfunden, was nicht selten zu einer Selbstentwertung des Betroffenen führt. Es ist durchaus möglich, dass eine Depression lange nicht als solche erkannt und dementsprechend auch nichts dagegen unternommen wird. Spitzt sich der emotionale Druck der Betroffenen über die Jahre zu, können sich weitere psychische Erkrankungen bilden, man spricht hierbei von der Komorbidität. Die Schizophrenie ist beispielsweise in seiner Symptomatik der Depression sehr ähnlich, denn auch hier leiden die Betroffenen zunächst unter Unruhe, Antriebslosigkeit, Reizbarkeit, gedrückter Stimmung und Zukunftsängsten. Hinzu kommt jedoch, dass diese Menschen beginnen unter Halluzinationen zu leiden, Stimmen zu hören oder sich grundlos verfolgt fühlen. Man könnte fast davon sprechen, dass sich ihre „Psyche weiter vom Körper löst“. Menschen in diesem Stadium der psychischen Labilität können oft „fühlen“, wie Gedanken und Einflüsse der Umwelt „in und aus ihrem Kopf dringen“. Der eigene Körper bzw. die eigene Existenz fühlt sich unwirklich und fremd an; es kommt zu einer Depersonalisierung. Gedanken und Handlungen werden nicht bewusst ausgeführt sondern fühlen sich automatisiert und leblos an, Erinnerungen an jüngste Ereignisse wirken zunehmend verschwommen und blass. Ruhephasen werden schon lange nicht mehr als solche empfunden, da der Kopf zu sehr damit beschäftigt ist, stressige Erinnerungen zu verdrängen, während gleichzeitig neue Reize und Gedanken verarbeitet werden müssen. Es entsteht die Angst davor „langsam verrückt zu werden“.
Nicht immer kommt es zu einer derartig, sagen wir mal, drastischen Degeneration der psychischen Wahrnehmung. Ebenso existiert auch eine ganze Reihe von Persönlichkeitsstörungen, die aus ungünstigen Umweltfaktoren entstehen können. Der Begriff der Störung ist hier besonders problematisch, weil sie die Existenz einer „gesunden“ Normpersönlichkeit unterstellt. Alternativ sollte man lieber von akzentuierten Persönlichkeiten oder Persönlichkeitsvarianten sprechen. Persönlichkeitsstörungen fallen durch Häufung charakteristischer Verhaltensweisen auf, unter denen der Betroffene bzw. das Umfeld leidet. Obwohl Leid an sich kein hinreichendes Kriterium ist, um Krankheit zu definieren, ist der Begriff der Persönlichkeitsstörung insofern passend, weil er eine Störung des Selbst- und Weltbezugs zeigt. Im Prinzip werden also häufig auftretende Verhaltensauffälligkeiten in Kategorien geordnet und dienen in ihrem Informationsgehalt primär der Reflexion des eigenen Verhaltens. Im Folgenden finden Sie eine Auflistung der jeweiligen Merkmale für die klassifizierten Persönlichkeitsstörungen:
Merkmale abhängiger Persönlichkeiten
Die am häufigsten gestellte Diagnose bei normabweichenden Gedanken- und Verhaltensmustern ist zweifelsohne die klassische Depression oder auch die „depressive Episode“. Die meisten denken jetzt vermutlich an einen Menschen, der mit trauriger Miene in einem abgedunkelten Raum in der Ecke kauert und sein Leben nicht auf die Reihe bekommt. Die Stigmatisierung von psychisch labilen Menschen ist auch nach wie vor noch tief in unserer Gesellschaft verankert und hemmt sicherlich die Betroffenen, sich öffentlich mitzuteilen und um Hilfe zu bitten. Das ist ein großes Problem, denn eine Depression kann auf lange Sicht zu weiterführenden, zunehmend einschränkenden psychischen Erkrankungen führen. Das erkennt man vor allem an den sich überschneidenden Symptomen weiterer klassifizierter Störungen, welche ich im Laufe des Textes ebenfalls ansprechen werde. Zunächst wäre einmal die Frage zu klären, wie es zu einer depressiven Episode kommen kann und es sei unmittelbar erwähnt, dass es keine klare Antwort darauf gibt. Der Ausbruch einer Depression kann jedoch zum einen neurobiologisch determiniert, also praktisch genetisch bedingt sein. Meiner Meinung nach hat es aber vielmehr mit Kognitionen, genauer mit der erlernten Fehlanpassung an chronischen Stress zu tun. Wird auf diesen, von der beschleunigten Gesellschaft geförderten Leistungsdruck nicht adäquat reagiert und treten diese Situationen häufiger mit dem gleichen Ergebnis auf, kann es zu einer Depression heranwachsen, welche gleichzeitig in einen fatalen Teufelkreis führen kann. In den Betroffenen macht sich ein Gefühl von starker Niedergeschlagenheit, innerer Leere und Antriebslosigkeit breit, „denn was macht es schließlich für einen Sinn sich jetzt noch Mühe zu geben?“. Gleichzeitig erfahren viele Menschen mit dieser Störung eine innere Unruhe, auch lautlose Panik genannt, sind schnell gereizt und schlecht gelaunt, da sie aus eigener Kraft oft nicht mehr aus diesem Teufelskreis entkommen können. Von Außenstehenden wird dieses Verhalten oft als nonkonform und störend empfunden, was nicht selten zu einer Selbstentwertung des Betroffenen führt. Es ist durchaus möglich, dass eine Depression lange nicht als solche erkannt und dementsprechend auch nichts dagegen unternommen wird. Spitzt sich der emotionale Druck der Betroffenen über die Jahre zu, können sich weitere psychische Erkrankungen bilden, man spricht hierbei von der Komorbidität. Die Schizophrenie ist beispielsweise in seiner Symptomatik der Depression sehr ähnlich, denn auch hier leiden die Betroffenen zunächst unter Unruhe, Antriebslosigkeit, Reizbarkeit, gedrückter Stimmung und Zukunftsängsten. Hinzu kommt jedoch, dass diese Menschen beginnen unter Halluzinationen zu leiden, Stimmen zu hören oder sich grundlos verfolgt fühlen. Man könnte fast davon sprechen, dass sich ihre „Psyche weiter vom Körper löst“. Menschen in diesem Stadium der psychischen Labilität können oft „fühlen“, wie Gedanken und Einflüsse der Umwelt „in und aus ihrem Kopf dringen“. Der eigene Körper bzw. die eigene Existenz fühlt sich unwirklich und fremd an; es kommt zu einer Depersonalisierung. Gedanken und Handlungen werden nicht bewusst ausgeführt sondern fühlen sich automatisiert und leblos an, Erinnerungen an jüngste Ereignisse wirken zunehmend verschwommen und blass. Ruhephasen werden schon lange nicht mehr als solche empfunden, da der Kopf zu sehr damit beschäftigt ist, stressige Erinnerungen zu verdrängen, während gleichzeitig neue Reize und Gedanken verarbeitet werden müssen. Es entsteht die Angst davor „langsam verrückt zu werden“.
Nicht immer kommt es zu einer derartig, sagen wir mal, drastischen Degeneration der psychischen Wahrnehmung. Ebenso existiert auch eine ganze Reihe von Persönlichkeitsstörungen, die aus ungünstigen Umweltfaktoren entstehen können. Der Begriff der Störung ist hier besonders problematisch, weil sie die Existenz einer „gesunden“ Normpersönlichkeit unterstellt. Alternativ sollte man lieber von akzentuierten Persönlichkeiten oder Persönlichkeitsvarianten sprechen. Persönlichkeitsstörungen fallen durch Häufung charakteristischer Verhaltensweisen auf, unter denen der Betroffene bzw. das Umfeld leidet. Obwohl Leid an sich kein hinreichendes Kriterium ist, um Krankheit zu definieren, ist der Begriff der Persönlichkeitsstörung insofern passend, weil er eine Störung des Selbst- und Weltbezugs zeigt. Im Prinzip werden also häufig auftretende Verhaltensauffälligkeiten in Kategorien geordnet und dienen in ihrem Informationsgehalt primär der Reflexion des eigenen Verhaltens. Im Folgenden finden Sie eine Auflistung der jeweiligen Merkmale für die klassifizierten Persönlichkeitsstörungen:
Merkmale abhängiger Persönlichkeiten
- Verlässt sich auf andere
- Scheut eigene Entscheidungen
- Starke Verlust- und Trennungsängste
- Vermeidet Verantwortung
- Ordnet sich unter
- Glaubt an eigenes Unvermögen
- Wirkt naiv und leichtgläubig
Merkmale ängstlich-vermeidender Persönlichkeiten
- Sieht überall Gefahren
- Lebt in ständiger Sorge, dass etwas Schlimmes passieren könnte
- Vermeidet Tätigkeiten, die neu, ungewohnt oder riskant erscheinen
- Kann mit Zurückweisungen schlecht umgehen
- Ist stets um die Zuwendung starker Beschützer bemüht
Merkmale depressiver Persönlichkeiten
- Betroffen, dass die Welt so schlecht ist
- Stellt eigene Bedürfnisse für das Wohl anderer zurück
- Kann nicht "nein" sagen
- Kann sich nicht durchsetzen
- Leidet unter dem Leben an sich
- Bemüht sich betont um moralisches Verhalten
- Verdient sich Zuspruch durch Unterstützung der "Armen und Schwachen"
Merkmale narzisstischer Persönlichkeiten
- Hält große Stücke auf sich selbst
- Schaut auf andere herab
- Ist schnell gekränkt, wenn man seine Leistungen nicht anerkennt
- Bemüht sich, Fähigkeiten zu erwerben
- Schiebt die Schuld an eigenem Unvermögen auf andere ab
- Wirkt überschießend selbstbewusst
Merkmale zwanghafter Persönlichkeiten
- Bemüht sich um Perfektion
- Kann fünf nicht gerade sein lassen
- Übt über sich und andere Kontrolle aus
- Fürchtet sich vor lebhaften Gefühlen und Impulsen
- Leide unter heftigen Gewissensbissen, wenn sie etwas falsch gemacht hat
- Kann sich nur schwer für etwas Neues entscheiden
Merkmale histrionischer Persönlichkeiten
- Steht am liebsten im Mittelpunkt
- Knüpft rasch neue Kontakte, hat dabei wenig echtes Interesse am anderen
- Lässt sich schnell von äußeren Eindrücken verführen
- Kann mit sich alleine nichts anfangen
- Hält das Umfeld durch immer neue Wendungen auf Trab
Merkmale schizoider Persönlichkeiten
- Zieht sich in Einsamkeit zurück
- Kann auf Partys schlecht Small-Talk machen
- Vermeidet den Ausdruck seiner Gefühle
- Kann sich im Umfeld schlecht durchsetzen
- Beschäftigt sich viel mit eigener Phantasie und mit Theorien darüber, wie der Kontakt zwischen Menschen gestaltet werden sollte
Merkmale paranoider Persönlichkeiten
- Verdächtigt andere unlauterer Absichten
- Reagiert gereizt auf (echte und vermeintliche) Zurückweisungen und Kränkungen
- Ist misstrauisch
- Verwickelt sich schnell in Streit
- Ist nachtragend
Merkmale emotional-instabiler Persönlichkeiten
- Reagiert mit heftigen Gefühlschwankungen auf äußere Ereignisse und eigenen Phantasien
- Kann eigene Impulse schlecht steuern
- Erlebt oft Wut, Angst und Sinnlosigkeit
- Neigt zur Selbstverletzung
- Idealisiert Menschen oder verurteilt sie über alle Maßen
- Neigt zu Schwarz-Weiß-Denken
- Bricht persönliche und berufliche Beziehungen oft ab
- Führt ein unstetes Leben ohne beharrliche Besorgung eigener Bedürfnisse
Merkmale dissozialer Persönlichkeiten
- Ist rücksichtslos
- Missachtet soziale Normen
- Geht rasch Beziehungen ein, trennt sich, wenn Verantwortung zu übernehmen ist oder der Partner nicht alle Wünsche erfüllt
- Gewalttätig, wird oft straffällig
- Kaum Schuldbewusstsein, schiebt Schuld auf andere
- Zieht aus Bestrafung wenig Konsequenzen
- Lügt bei Bedarf
- Handelt ausschließlich zum eigenen Vorteil
Multiple Persönlichkeit
Diese Sichtweisen selbst und die damit einhergehenden Beziehungsstörungen, als Folge des jeweiligen Verhaltens, führen im zweiten Schritt zu Komorbiditäten. Dazu gehören Depressionen, Ängste und Wutausbrüche, aber auch Essstörungen, Zwangserscheinungen und Manie.
Die Manie ist gekennzeichnet durch ein intensives Hochgefühl, eine übersteigerte und häufig unbegründete gute Laune sowie erhöhte persönliche Leistungsfähigkeit. Die Betroffenen empfinden sich selbst als außergewöhnlich leistungsstark, kreativ und schöpferisch. Darüber hinaus haben sie nur ein sehr geringes Schlaf- und Erholungsbedürfnis. Maniker empfinden Schlaf als Zeitverschwendung und Unterbrechung ihres (oft ziellosen) Tatendrangs. Diese Stimmungslage kann allerdings schnell in einen Zustand der Euphorie übergehen, die unter anderem durch eine mangelnde Einschätzung der Realität gekennzeichnet ist. Ferner kommt es zu einer Enthemmung in verschiedenen Bereichen, angefangen von sexuellen Handlungen bis hin zum exzessiven Kaufrausch, wobei dabei die finanziellen Möglichkeiten meist völlig überschritten werden. Gerade diese Enthemmungen stehen oft im krassen Widerspruch zu den eigentlichen moralischen Grundsätzen des Betroffenen und führen nach dem Abklingen der Manie zu Scham- und Schuldgefühlen. Menschen, die sich gerade im Zustand der Manie befinden, leugnen hartnäckig, dass sie in irgendeiner Art und Weise Probleme hätten und reagieren oft gereizt, wenn sie von anderen auf offensichtliche Schwierigkeiten hingewiesen werden. Aus diesem Grund ist es auch beinahe unmöglich, die Patienten davon zu überzeugen, dass sie krank sind. Deshalb müssen die Betroffenen in der akuten Krankheitsphase häufig gegen ihren Willen in einer geschlossenen Abteilung eines psychiatrischen Krankenhauses behandelt werden. Eine manische Episode entwickelt sich nicht sofort, sondern sie entsteht langsam, meist über mehrere Tage hinweg. Die Betroffenen selbst empfinden den manischen Zustand oft als besonders angenehm, vor allem dann, wenn sich die manische Episode direkt an eine Phase der Depression anschließt. Viele beschreiben diesen Zustand sogar als eine beglückende Befreiung. Das fatale an einer Manie ist der soziale und materielle Scherbenhaufen, der während dieser Phase hinterlassen wird. Meist können Mitmenschen kein Verständnis für das gezeigte Verhalten aufbringen und wenden sich dauerhaft von den Betroffenen ab. Tatsächlich gehen die meisten Beziehungen in die Brüche, wenn einer der beiden Partner bipolar erkrankt ist. Zu den Symptomen einer Manie können u.a. eine erhöhte Libido mit gleichzeitigem Verlust der sozialen Hemmungen gehören, wodurch ein Fremdgehen praktisch vorprogrammiert ist. Auch sind die manisch geäußerten, oft brutalen „Wahrheiten“ für Partner nicht immer erträglich. Solche Vorkommnisse als Krankheitssymptome zu werten und nicht persönlich zu nehmen übersteigt in vielen Fällen allen guten Willen des Partners und es ist nicht mehr möglich, die Beziehung zu halten. Ebenso kann es Angehörige an die Grenzen ihrer Belastbarkeit bringen, wenn sie mit ansehen müssen, wie sich ihr Partner durch eine lange Depression quält und alles Aufmuntern und Umsorgen nichts nützt.
Es darf allerdings nicht in den Hintergrund geraten, dass es für die Betroffenen in jedem hier aufgeführten Fall nicht einfach ist, mit den Reaktionen der Umwelt umzugehen. Verständnislosigkeit und Stigmatisierung löst jedenfalls keines der Probleme und führt lediglich dazu, dass sich die Verhaltensauffälligkeiten erhöhen oder gar schwerwiegendere psychische Erkrankungen bilden. Es ist wichtig, dass sich die Menschen zunehmend mit diesen Themen beschäftigen und wissenschaftliche Erkenntnisse nicht ungelesen als „Schubladendenken“ verteufeln. Vielmehr soll dieser Text zum Nachdenken und zur Selbstreflexion anregen, zum Beobachten des eigenen Verhaltens und Handelns. Denn diese Fähigkeit ist es schließlich, die uns von allen anderen Lebewesen unterscheidet und uns einzigartig macht.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen